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4. Mai 2010, 17:32 Uhr
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Strahlenschutz

Atommüllendlager Asse wird möglicherweise geräumt

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) prüft die Bergung von mehreren tausend Fässern Atommüll aus dem Endlager Asse bei Salzgitter. Probebohrungen sollen Aufschluss über den Zustand der Kammer und der Fässer liefern.
Quelle: ddp / Nigel Treblin
Nach Angaben der "Braunschweiger Zeitung" will das Bundesamt für Strahlenschutz Porbebohrung in die Kammer 7 der Asse durchführen, umso die Bergung der dort gelagerten 4300 Fässer Atommüll vorzubereiten. Sonden und Kameras sollen in die Kammer eingeführt werden, um den Zustand der Kammer und der Fässer zu erfassen. 

Seit über 30 Jahren ist die Kammer verschlossen. Doch das Bergwerk ist marode und erfüllt nicht mehr den rechtlich vorgeschriebenen Langzeitsicherheitsnachweis. Es wäre das erste Mal das radioaktive Abfälle wieder an die Erdoberfläche geholt werden würden. Mit Filtern und Schleusen soll sichergestellt werden, dass keine Radioaktivität oder Giftstoffe aus der Kammer austreten. Eine Bergung würde mit Hilfe von ferngesteuerten Maschinen erfolgen. (bpc / ddp)
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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) prüft die Bergung von mehreren tausend Fässern Atommüll aus dem Endlager Asse bei Salzgitter. Probebohrungen sollen Aufschluss über den Zustand der Kammer und der Fässer liefern.
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