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8. Dezember 2011, 10:53 Uhr
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Atomkraftwerkbetreiber in Fukushima wollen verseuchtes Wasser in die Meere leiten

Das am 11. März verunglückte Atomkraftwerk Fukushima Daichi hat noch jede Menge verstrahltes Wasser unter ihren Dächern. Nun wollen die Betreiber des Atomkraftwerks, das Energieversorgungsunternehmen Tepco, das schwach verstrahlte Wasser in die Meere leiten. Der Grund dafür ist fehlender Platz für Lagerungen.
Schon in den letzten Monaten leitete Tepco verseuchtes Wasser in die Meere. Ein Teil des verstrahlten Wassers wird für andere Reaktoren wiederverwendet, doch weitere 200 bis 500 Tonnen Grundwasser fließen täglich in das Atomkraftwerk. Die dortigen Behälter können jedoch nur 160.000 Tonnen Wasser tragen. Bis März drohen sie voll zu sein. Doch die Aufstellung weiterer Tanks wäre nicht durchführbar, sagten die Betreiber.

Es soll nur schwach verseuchtes Wasser ins Meer kommen

Die Sprecher Tepcos sagen aus, nur Wasser ins Meer leiten, dessen Belastung unterhalb des vom Staat zulässigen Grenzwerts liegt. Doch vor allem der Fischereiverband traut den Aussagen des Konzerns nicht. Die Skepsis hat sich Tepco selbst zuzuschreiben. Im April leitete das Unternehmen stark verstrahltes Wasser (4700 Billionen Becquerel) in den Pazifischen Ozean. Im Mai leitete das Unternehmen ebenfalls wieder hochgradig verseuchtes Wasser ins Meer. (nas / dpa)
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Das am 11. März verunglückte Atomkraftwerk Fukushima Daichi hat noch jede Menge verstrahltes Wasser unter ihren Dächern. Nun wollen die Betreiber des Atomkraftwerks, das Energieversorgungsunternehmen Tepco, das schwach verstrahlte Wasser in die Meere leiten. Der Grund dafür ist fehlender Platz für Lagerungen.
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