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25. Februar 2010, 09:26 Uhr
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Ölbohrungen

Argentinien und Grossbritannien streiten um Falkland-Inseln

Die Falkland-Inseln vor der Küste Patagoniens waren bereits 1982 Streitgegenstand von Grossbritannien und Argentinien, bis es zum Krieg kam. Nun beschwerte sich der Aussenminister Argentiniens bei den Vereinten Nationen, dass es illegale Ölbohrungen britischer Firmen geben soll.
Der argentinische Aussenminister Jorge Taiana wurde beim UN-Generalsekretär Ban Ki Moon vorstellig, um gegen das "einseitige" Vorgehen Grossbritanniens zu protestieren. Am Montag hatte das britische Unternehmen Desire Petroleum begonnen, Probebohrungen von einer Ölplattform vor den Falkland-Inseln durchzuführen.

Territoriales Recht liegt bei Argentinien

Mehrere Resolutionen der Vereinten Nationen sprechen jedoch Argentinien das Territorialrecht zu, weshalb das Land vor solchen Bohrungen seine Zustimmung geben müsste. Taiana sagte, dass die Bohrungen gegen internationales Recht verstossen und dadurch die Beziehung zwischen beiden Ländern belasten würde.

Seit 1833 erhebt Argentinien alleinigen Anspruch auf die Falkland-Inseln und das Schelfgebiet drumherum. 1982 war es zum sogenannten Falklandkrieg zwischen Grossbritannien und Argentinien, während dem das Vereinigte Königreich zwar dominierte, aber schliesslich diplomatische Niederlagen einstecken musste. (hkn / dpa)
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Die Falkland-Inseln vor der Küste Patagoniens waren bereits 1982 Streitgegenstand von Grossbritannien und Argentinien, bis es zum Krieg kam. Nun beschwerte sich der Aussenminister Argentiniens bei den Vereinten Nationen, dass es illegale Ölbohrungen britischer Firmen geben soll.
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