Angela Merkel lehnt diesen Vorschlag des Bundespräsidenten, der diesbezüglich auch Unterstützung aus der FDP erhielt, entschieden ab, da eine Direktwahl die "gesamte Statik des deutschen Staatsaufbaus massiv verändern" würde, so die Bundeskanzlerin am Montag auf einer Präsidiumssitzung von CDU und CSU in Berlin.
Klare Absage von Angela Merkel für Direktwahl des Bundespräsidenten
"Man kann unmöglich einen Bundespräsidenten direkt wählen und sagen, das Aufgabenspektrum ändert sich nicht.", erteilte Merkel dem Vorstoss Horst Köhlers eine Absage und verwies auf eine mögliche Beeinflussung des Verhältnisses zwischen Bund und Ländern sowie zwischen Bundestag und Bundeskanzler, beziehungsweise dem Staatsoberhaupt.
Die Befürworter einer Direktwahl, wie beispielsweise FDP-Generalsekretär Dirk Niebel, führen in erster Linie eine damit verbundene gesteigerte Unabhängigkeit des Bundespräsidenten ins Feld.
"Wer sich in zwei Lagern bewegen möchte, kann nicht klar in der Position sein." , so Niebel.
(svp / dpa)


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