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25. August 2009, 08:54 Uhr
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Kanzleramt

Angebliche Ackermann-Geburtstagsfeier sorgt für Kritik

Ein im Frühjahr 2008 im Kanzleramt veranstaltetes Abendessen sorgt weiterhin für Kritik. Angeblich wurde die Veranstaltung als Geburtstagsfeier für den Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann veranstaltet, der so auf Staatskosten Gäste einladen konnte.
Im Bundeskanzleramt soll Kanzlerin Merkel eine Geburtstagsfeier für Josef Ackermann veranstaltet haben.
Im Bundeskanzleramt soll Kanzlerin Merkel eine Geburtstagsfeier für Josef Ackermann veranstaltet haben.
Quelle: ddp / Berthold Stadler
Während beispielsweise der SPD-Haushaltsexperte Johannes Kahrs der "Passauer Neuen Presse" sagte: "Das Kanzleramt ist keine Event-Agentur und schon gar nicht auf Kosten der Steuerzahler", rechnete das Erwerbslosen Forum Deutschland vor, dass mit den geschätzten Kosten der Veranstaltung 30 Hartz-IV-Empfänger etwa 34 Tage leben müssten, allerdings ohne dabei satt und gesund ernährt zu sein.

Reaktionen der Regierung auf die Kritik

Ein Regierungssprecher reagierte gestern auf die Kritik und versicherte, Josef Ackermann habe nicht etwa seinen 60. Geburtstag im Kanzleramt gefeiert, vielmehr habe die Kanzlerin dessen Jubiläum zum Anlass genommen, ein Abendessen mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft auszurichten, wofür die Haushaltsmittel des Bundeskanzleramtes zur Verfügung stünden.

Doch auch an dieser Äusserung nahm Johannes Kahrs Anstoss: "Die Kanzlerin hätte hier sensibler sein müssen. Nicht alles, was rechtens ist, ist auch in Ordnung." Am Mittwoch wird sich der Bundestags-Haushaltsausschuss mit den Vorwürfen beschäftigen. (sdf / dpa)
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Ein Kommentar
  1. Gegenöffetlichkeit schreibt:
    25. August 2009, 15:21 Uhr

    Vieleicht sollten unsere Medien mit Frau Merkel genauso umgehen wie mit Frau Schmidt.
    Hier ein Leser Kommentar von den NachDenkSeiten.
    “1. Während Ulla Schmidt in einem regelrechten Spießrutenlauf durch die Medien fertig gemacht wird, darf Merkel vom privaten Syltflug zwecks privater Buchvorstellung im Regierungsjet bis hin zu Ackermanns 60. Geburtstag ungestraft auf Staatskosten ausrichten?
    Wenn für zusätzliches externes Servicepersonal Ausgaben in Höhe von 2100 Euro anfielen, dann kann man sich nur zu gut vorstellen, was der Gesamtetat dieses Spektakels des Klüngels war! Diese politische Kungelei sprengt inzwischen alle Vorstellungen! Demokratie? Besser wäre wohl „Korporatokratie“, wie es John Perkins in seinem Buch „Bekenntnisse eines Economic Hit Man“ richtigerweise ausdrückte”
    Schauen wir mal was da Kommt!

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Ein im Frühjahr 2008 im Kanzleramt veranstaltetes Abendessen sorgt weiterhin für Kritik. Angeblich wurde die Veranstaltung als Geburtstagsfeier für den Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann veranstaltet, der so auf Staatskosten Gäste einladen konnte.
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