
Im Bundeskanzleramt soll Kanzlerin Merkel eine Geburtstagsfeier für Josef Ackermann veranstaltet haben.
Quelle: ddp / Berthold Stadler
Reaktionen der Regierung auf die Kritik
Ein Regierungssprecher reagierte gestern auf die Kritik und versicherte, Josef Ackermann habe nicht etwa seinen 60. Geburtstag im Kanzleramt gefeiert, vielmehr habe die Kanzlerin dessen Jubiläum zum Anlass genommen, ein Abendessen mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft auszurichten, wofür die Haushaltsmittel des Bundeskanzleramtes zur Verfügung stünden.
Doch auch an dieser Äusserung nahm Johannes Kahrs Anstoss: "Die Kanzlerin hätte hier sensibler sein müssen. Nicht alles, was rechtens ist, ist auch in Ordnung." Am Mittwoch wird sich der Bundestags-Haushaltsausschuss mit den Vorwürfen beschäftigen.
(sdf / dpa)

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Gegenöffetlichkeit schreibt:
25. August 2009, 15:21 Uhr
Vieleicht sollten unsere Medien mit Frau Merkel genauso umgehen wie mit Frau Schmidt.
Hier ein Leser Kommentar von den NachDenkSeiten.
“1. Während Ulla Schmidt in einem regelrechten Spießrutenlauf durch die Medien fertig gemacht wird, darf Merkel vom privaten Syltflug zwecks privater Buchvorstellung im Regierungsjet bis hin zu Ackermanns 60. Geburtstag ungestraft auf Staatskosten ausrichten?
Wenn für zusätzliches externes Servicepersonal Ausgaben in Höhe von 2100 Euro anfielen, dann kann man sich nur zu gut vorstellen, was der Gesamtetat dieses Spektakels des Klüngels war! Diese politische Kungelei sprengt inzwischen alle Vorstellungen! Demokratie? Besser wäre wohl „Korporatokratie“, wie es John Perkins in seinem Buch „Bekenntnisse eines Economic Hit Man“ richtigerweise ausdrückte”
Schauen wir mal was da Kommt!