
Der Algentepich vor Qingdao erstreckt sich über ein Gebiet von circa 50 km2
Quelle: dpa
Dennoch verkündete das Organisationskomitee hoffnungsvoll, dass das Algenproblem bis zum Beginn der Spiele gelöst sein wird. Zu diesem Zweck wird man einen 32 Kilometer langen Unterwasserzaun errichten, der eine problemlose Ausrichtung der Segelwettkämpfe garantieren wird. Die Helfer arbeiten bis zu 14 Stunden täglich daran. Allerdings wurde bereits das Training von Segelmannschaften aus 30 Ländern durch den Algenteppich, der sich über das Wasser ausbreitete, beeinträchtigt.
Der Algenteppich in dem 550 Kilometer von Peking entferntem Küstengebiet von Qingdao soll aus anderen Regionen des chinesischen Meers an die dortige Küste gespült worden sein. Nach Angaben der Behörden handele es sich um verschiedene Arten der Seegewächse, die sich momentan über ein Gebiet von beinahe 50 km2 erstrecken. Algenwuchs ist nicht unüblich an chinesischen Gewässern. Oft ist die hohe Umweltverschmutzung schuld daran. Im Falle von Qingdao führen die chinesischen Behörden das Problem auf warme Wassertemperaturen zurück.
Ein weiteres Umwelt-Problem stellt der Ansturm der Heuschrecken in der Inneren Mongolei dar. Dortige Hilfskräfte versuchen zu verhindern, dass die Insekten ausgerechnet vor der Eröffnung der Spiele massenweise Peking erreichen. Über 30.000 Chinesen in der Region haben in vergangenen Tagen den Kampf gegen die Heuschrecken aufgenommen. Der Höhepunkt der Heuschreckenplage soll ausgerechnet im August erreicht werden. Was die Veranstalter wenigstens etwas beruhigen kann ist die Tatsache, dass Peking in Vergangenheit von solchen Plagen verschont blieb. (dpa) (pav)

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