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28. Dezember 2009, 17:34 Uhr
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Kohlekraftwerk

Aktivisten besetzen Bäume in Hamburg

Umweltaktivisten wollen aus Protest gegen das im Bau befindliche Kohlekraftwerk Moorburg den Jahreswechsel auf Bäumen im Hamburger Gählerpark verbringen. Die Besetzer der Umweltorganisation Robin Wood planen die Baumbesetzung bis März 2010 durchzuführen.
Die besetzen Bäume sollen im Zuge des Kohlekraftwerkbaus gefällt werden. Die sogenannte Moorburgstrasse für die Fernwärmeleitung soll durch den Gählerpark gebaut werden, wozu eine eine neun Meter breite Schneise durch das Grün von Altona geschlagen werden soll. Nach Angaben der Umweltorganisation sei dafür geplant rund 400 Bäume zu fällen.

Umweltschützer besetzen Bäume in Hamburger Park

Aufgrund der Vogelbrutzeit sei das Fällen der Bäume im März nicht mehr erlaubt. Bereits seit Dezember lebt ein Pärchen aus dem Ort in einem Baumhaus auf einer Eiche und wird von der Umweltorganisation Robin Wood unterstützt. Die Aktivisten sorgen dafür, dass seit mehr als einer Woche zwei Bäume 24 Stunden am Tag von mindestens zwei Leuten besetzt sind.

Das Verwaltungsgericht Hamburg wird voraussichtlich am 15. Januar 2010 eine erste Entscheidung hinsichtlich der Fernwärmeleitung durch Altona treffen. Der Bau des Steinkohlekraftwerks durch den Energiekonzern Vattenfall wurde im September 2008 von der Umweltsenatorin Anja Hajduk (GAL) unter strengen Auflagen genehmigt. (bha / ddp)
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Umweltaktivisten wollen aus Protest gegen das im Bau befindliche Kohlekraftwerk Moorburg den Jahreswechsel auf Bäumen im Hamburger Gählerpark verbringen. Die Besetzer der Umweltorganisation Robin Wood planen die Baumbesetzung bis März 2010 durchzuführen.
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