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5. Februar 2010, 14:50 Uhr
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Die Linke

Afghanistan: Strategiewechsel nicht in Sicht

Die Bundestagsabgeordnete Christine Buchholz, die der Linken-Fraktion angehört, konnte während eines Besuches in Afghanistan keinen Strategiewechsel der internationalen Staatengemeinschaft erkennen. Der Militäreinsatz stünde weiterhin vor dem zivilen Wiederaufbau.
Afghanistan: Strategiewechsel nicht in Sicht (Archivbild: Oscar Lafontaine und Christine Buchholz)
Afghanistan: Strategiewechsel nicht in Sicht (Archivbild: Oscar Lafontaine und Christine Buchholz)
Quelle: ddp / Michael Kappeler
Trotz der Beschlüsse der Internationalen Afghanistan-Konferenz im Januar bliebe es bei Bekundungen, geändert habe sich an der Strategie in Afghanistan nichts. Die Linke-Bundestagsabgeordnete Buchholz sagte am Freitag in Berlin, dass die Bekämpfung der Aufständischen weiterhin im Fokus des ISAF-Einsatz stünde, was der "falsche Ansatz" sei.

Afghanistan-Besuch: Viele Gespräche geführt

Buchholz berief sich bei ihrer Kritik auf zahlreiche Gespräche, die sie während ihres Besuches in Afghanistan geführt habe. Demnach sei nichts zu spüren von einem politischen Strategiewechsel.

Die zivile Hilfe aus Deutschland sei weiterhin an das Militär gekoppelt und die geplante Entsendung von zusätzlich 80 Polizeiausbildern aus Deutschland sei "ein Witz". Ausserdem würde auch die Polizei-Ausbildung nur militärischen Zwecken dienen.

Mehr Entwicklungshilfe gefordert

Um Fortschritte für die Afghanen überall im Land "erlebbar" zu machen, müsse die Entwicklungshilfe stark erhöht werden, um dezentrale Projekte durchzuführen. (hkn / ddp)
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Die Bundestagsabgeordnete Christine Buchholz, die der Linken-Fraktion angehört, konnte während eines Besuches in Afghanistan keinen Strategiewechsel der internationalen Staatengemeinschaft erkennen. Der Militäreinsatz stünde weiterhin vor dem zivilen Wiederaufbau.
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