Die positive Entwicklung ist unter anderem auf starke Zuwächse in China und Nordamerika zurückzuführen. Einen weiteren Beitrag leisteten die eigenen Shops. Zudem fiel der Rückgang in Japan nach der Atomkatastrophe weitaus weniger dramatisch aus als zunächst angenommen. Selbst die derzeit für Adidas ungünstigen Wechselkurseffekte verhindern nicht den angepeilten Umsatzrekord. "Unser Geschäft läuft in jeder Hinsicht hervorragend", sagte Hainer, der von der anstehenden Leichtathletik-WM weitere Impulse erwartet.
Ein zweistelliges Umsatzwachstum in allen Regionen hat die Erlöse der Franken in den ersten sechs Monaten des Jahres um 13,4 Prozent auf den Rekordwert von 6,3 Milliarden Euro getrieben. Am signifikantesten fiel die Absatzentwicklung in China aus. Der Gewinn stieg dort um knapp 18 Prozent auf 349 Millionen Euro. Die Entwicklung im ersten Halbjahr sei "ein klarer Beweis dafür, dass unsere Kurz- und Langzeitziele nicht nur ambitionierte Bestrebungen sind, sondern sehr realistisch und sehr erreichbar", kommentierte Hainer, der 2015 einen Umsatz von 17 Milliarden Euro erzielen will.
(sek / dpa)

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