Gegen 14:00 wird die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer aller Voraussicht nach das Ergebnis der Urabstimmung im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn und sechs privaten Schienenverkehrsbetrieben öffentlich machen.
Am Wochenende erklärte Gewerkschaftschef Weselsky, dass er davon ausgehe, dass sich mehr als 90 Prozent der Lokführer bei der Urabstimmung für einen Arbeitskampf aussprechen werden. Schon am Freitag kündigte er an, dass die Streiks danach ausgedehnt würden. Seit Sommer 2010 will die Gewerkschaft eine andauernde Tarifrunde für einheitliche Löhne und Gehälter für alle 26.000 Lokführer in Deutschland erwirken. Ein Flächentarifvertrag soll ein Entgelt festschreiben, das bei 105 Prozent des Niveaus der Deutschen Bahn liegt.
(NCA / dapd)

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